Manchmal möchte ich wirklich zu gern issen, wozu gewisse Firmen eigentlich E-Mail-Adressen haben und auf ihren Internetseiten Kontaktformulare einrichten. Die Idee ist ja an uns für sich wirklich gut: Die Konsumenten und Kunden können so direkt mit der Firma Kontakt aufnehmen ohne einen Brief zur Post bringen zu müssen oder anrufen und dann in in einer unendlich langen Warteschleife hängenbleiben zu müssen. Nur: viele Firmen benutzen die E-Mail-Möglichkeit nicht. Entweder man erhält überhaupt keine Antwort, oder man kriegt zu lesen, dass man doch lieber anrufen soll. Wozu schafft man die Möglichkeit der Kontaktaufnahme per E-Mail, wenn schlussendlich doch telefoniert werden soll?
16. September 2007
4. September 2007
WEKO sagt Ja zu Migros-Denner
Schneller als erwartet kam nun heute der Entscheid der WEKO zur 70%-Übernahme von Denner durch Migros. Und entgegen der Meldungen von letzter Woche sagt die WEKO Ja zur Übernahme, allerdings mit einigen Auflagen. So schlimm wie es auf den ersten Moment scheinen mag, sind die Auflagen aber wieder nicht. Die Verpflichtung, Denner eigenständig zu belassen, ist eh nicht neu, das wollte Migros sowieso. Dass sie das auch durchhält, hat sie mit der Globus-Gruppe bewiesen.
Absurd ist allerdings die Auflage, Migros dürfe sieben Jahre lang keinen Schweizer Detailhändler übernehmen und keine M-Budget-Läden eröffnen (in der E-Mail-Version des Pressetextes von Migros wird letzteres mit 3 Jahren angegeben).
Spannend wird es jetzt, wenn es um die Übernahmen von Fust und Carrefour geht. Bisher durfte Coop alles übernehmen und einstampfen, was man haben wollte. Es ist jetzt nur recht und billig, wenn man auch Coop künftig Auflagen erteilt, um den ständigen Übernahmehunger von Coop etwas zu bändigen. Sollte die WEKO die Übernahmen von Fust und/oder Carrefour vorbehaltlos durchwinken, sollte man die WEKO mal genauer überprüfen!
1. September 2007
WEKO: Erste Beurteilung Migros/Denner-Deal
Laut einer Online-Meldung des «Tages-Anzeigers» vom 31. August 2007 hat die WEKO (Wettbewerbskommission) in einer ersten Beurteilung die 70-prozentige Übernahme von Denner durch die Migros klar abgelehnt. Eine defintive Entscheidung ist noch nicht gefallen; wird aber für die kommende Woche, spätestens aber am 12. September 2007 erwartet.
Falls es der Migros tatsächlich nicht gestattet werden sollte, 70% von Denner zu übernehmen, muss die Arbeit der WEKO in Frage gestellt werden. Wenn nämlich Coop andere Anbieter übernehmen wollte, wurde dies bisher immer anstandslos durchgewunken, selbst wenn Coop Falschangaben machte (Beispiel EPA). Es ist wohl anzunehmen, dass Coop auch die 12 Grossmärte von Carrefour ohne Auflagen übernehmen darf.
Aber Migros und Denner legt man Steine in den Weg. Mit welchem arroganten Recht eigentlich?
27. August 2007
Die Zürcher und der öffentliche Ein- und Aussteigeverkehr
13. Juli 2007
«heute» - der Abendzeitung-Shit
In der Rubrik «Ui nei...» veröffentlich die Abend-Gratiszeitung «heute» am Donnerstag, 12. Juli 2007, folgenden Beitrag:
Oh Shit!
Was für ein «leckeres» Angebot, das uns diese Bäckerei in Wiedikon nicht nur heute, sondern den ganzen Juni und Juli unterbreitet! Hier gibts «feini Apfelstrudel» für nur zwei Stutz, steht auf dem ausgebleichten Plakat im Schaufenster. Darüber lese ich ganz spontan «Monat-Shit». Aber nei au! Welcher lustige Zuckerbäcker hat sich den diesen «Sommer-Shit» einfallen lassen? Nun gut, seis drum. Hoffentlich bezieht sich das Angebot nicht auf den Inhalt. En Guete.
Über dem Text ist ein Foto des besagten Plakates abgebildet, worauf deutlich zu lesen ist: «Monatshit Juni / Juli». Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob es nun richtig «Monatshit» oder «Monats-Hit» heissen müsste. Aber dass man bei «heute» die auf dem Plakat klar ersichtliche Schreibweise «Monatshit» für den Artikel kurzerhand auf «Monat-Shit» ändert, ist eine journalistische Fehlleistung!
Mit Punkten zahlen... oder Punkte sparen
In der Ausgabe vom Donnerstag, 12. Juli 2007, schreibt das Abendblatt «heute», dass Coop seinen Kunden per Ende 2006 243 Millionen Franken in Form von Supercard-Punkten schuldete. Das kommt daher, dass die Leute nicht so viele Prämien aus dem Katalog bestellen, wie sie wahrscheinlich sollten. Deshalb hat Coop vor ein paar Wochen die Möglichkeit des Bezahlens mit Punkten im Warenhaus eingeführt.
Ich bin auch einer, der seine Punkte (vorläufig) lieber behält als sie auszugeben. Einerseits habe ich wenigstens auf dem Supercard-Konto einen anständige Punktebetrag, während es auf meinem Bankkonto ziemlich düster aussieht. Andererseits kann ich die Superpunkte in Meilen von Miles and More umtauschen und mit diesen wiederum bei buch.ch und buch.de sowie bol.ch Bücher bezahlen.
Woran das neue Sunrise-Logo erinnert
11. Juli 2007
Neue Tramgeleise für den Milchbuck
Wohin?
4. Juli 2007
Haben Sie Feuer?
24. Juni 2007
Ozeane... gibt's wie Sand am Meer
Am Ende einer Zeichentrickserie forderte eine Hauptfigur jemanden auf, das Schiff in den Indischen Ozean zu steuern. Rückfrage vom angesprochenen: «Wo ist der Kindische Ozean?»
18. Juni 2007
Zürich: Neuer Name für neues Quartier
Der neue Stadtteil hiess mal Zürich Nord. Dann wurde er umbenannt in Neu-Oerlikon. Das ist den Oerlikonern eigentlich aber gar nicht recht. Und nicht nur, weil sie seither als Alt-Oerlikoner bezeichnet werden. In Neu-Oerlikon gibt es eigentlich nichts anderes als Klötze. Häuserklötze. Ich schlage deshalb vor, Neu-Oerlikon noch einmal umzubenennen und einen passenderen Namen zu geben: Klotzikon.
13. Juni 2007
Kinderarbeit in Zürich
In der Schule zur Kinderarbeit verführt. Nun ja, welche Erwachsenen würden schon ein Abzeichen oder einen «Schoggitaler» von einem anderen Erwachsenen kaufen? Keiner. Aber von Kindern schon. «Da hast du das Geld, das Ding darfst du selber behalten», sagen die meisten Käufer. Das hat alles mit dem «Jööö!-Effekt» zu tun. So wird es gemacht, die Veranstalter wissen das und missbrauchen Kinder für ihre Zwecke.
Trotzdem: Es bleibt geduldete Kinderarbeit! In Zürich! Eine Schande!
11. Juni 2007
Warum transportieren wir nicht Wasser vom Meer in die Berge?

Wir sind fähig, Weltraumflüge zu unternehmen. Wir sind fähig, vom einen zum anderen Kontinent zu reisen. Wir wissen, dass wir der Umwelt schaden, und dass wir eine Menge dagegen tun müssen. Wir transportieren täglich eine Menge Frischwasser aus den Bergen in unsere Supermärkte, damit wir es dort kaufen können. Warum geben wir den Bergen kein Wasser zurück? Warum schöpfen wir nicht Wasser aus den Flüssen, kurz bevor es in die Meere fliesst, und transportieren es in die Berge, um es hoch oben versickern zu lassen? Warum werden die Bahnen nicht verpflichtet, pro jeden Bahnwagen, der (zum Beispiel) von Hamburg nach Chur fährt, einen Eimer Flusswasser mitzunehmen, damit man es dort mit der Rhätischen Bahn weiter nach hoch oben transportieren und in den Bergen ausschütten und versickern lassen kann? Die Bahn fährt täglich mehrmals von Hamburg nach Chur. Und auch andere Strecken (und andere Länder) müssten berücksichtgt und verpflichtet werden. Könnte man etwas gegen dem Klimawandel und die Erhöhung der Meeresspiegel unternehmen, wenn man so handeln würde?
31. März 2007
«Wetten, dass...?» muss überdacht werden

12. Juli 2006
Schulreisen
11. Juli 2006
Trottoir und Werbeständer
9. Juli 2006
Kommentar zum Kommentator
6. Juli 2006
«heute»-Kolporteure
Schön, dass die Kolporteure einen Job haben. Haben sie einen schönen Job?
27. Juni 2006
Von Freunden und Kollegen
WM 06: Zu Gast bei Freunden! EM 08: Zu Gast bei Kollegen! Warum tun wir Schweizer uns mit dem Wort Freund so schwer und sagen immer nur Kollege?
Das ist mir auch schon aufgefallen. Jeder hat eine Menge Kollegen, keiner hat Freunde. Vor kurzem hat mir jemand etwas über seinen «allerbesten Kollegen» erzählt. Ist das nicht einfach der beste Freund?
In der Schule haben wir doch alle gelernt:
- Bekannte sind Menschen, die wir nur flüchtig kennen
- Kollegen sind Menschen, die wir von der Arbeit kennen, also Arbeitskollegen
- Kameraden sind Menschen, die wir flüchtig, aber etwas besser als Bekannte kennen. Zudem haben wir etwas gemeinsam mit dem andern
- Freunde sind Menschen, die uns wichtig sind, nahestehen, mit denen wir mehr Zeit verbringen
- der beste Freund ist derjenige Mensch, dem wir blind vertrauen können
In der Schule war jeder Klassenkamerad gleich ein Freund, egal wie gut wir ihn kannten oder nicht. Später wurden das alles Kollegen.
Haben wir alle nur noch Kollegen, weil wir auf absolut gar keinen Fall den Eindruck erwecken wollen, dass wir mit dem Freund Sex haben? Immerhin ist ja die Freundin, diejenige, mit welcher man fickt.
Haben wir Kollegen und keine Freunde, nur aus Angst davor, als Homosexueller abgestempelt zu werden?
Es stand in der Zeitung...
Abendzeitung «heute», 27. Juni 2006


