7. Februar 2017

Langeweile

Manchmal habe ich furchtbar Langeweile. Dann mache ich mir Gedanken darüber, was ich tun  könnte. Ideen hätte ich zwar reichlich, jedoch fehlt es drastisch an Geld, um deren Verwirklichung umsetzen zu können.
 
Ab und zu komme ich auch auf den Gedanken, mit einem ehemaligen Schulkollegen Kontakt aufzunehmen. Zwar gefällt mir dieser Gedanke immer wieder und ich überlege mir, wie ich es am besten anstelle, verwerfe es dann aber dann doch wieder. Schliesslich hatte ich mit ihm bereits vor knapp zwölf Jahren schon einmal kurz Kontakt gehabt - und es hat schon damals nicht funktioniert. Also lass ich es eben bleiben.

26. November 2016

Beim Klingeln den Briefkasten nicht vergessen

Tipp an alle, die immer mal wieder vor einer verschlossenen Türe stehen, die auch verschlossen bleibt, wenn sie drei- oder viermal klingeln und es auch nichts bringt, wenn sie immer wieder kommen:

Vor langer Zeit wurden Kugelschreiber und Papier erfunden. Und Schriftzeichen. Wenn man diese Erfindungen miteinander kombiniert, kann man für den Nicht-Angetroffenen eine Nachricht verfassen und diese in seinen Briefkasten (ebenfalls eine tolle Erfindung!) stecken.

Möglicherweise ist die Kontaktaufnahme so eher von Erfolg gekrönt.

Viel Glück!

12. Oktober 2016

Denner mit Kreditkarten

Heute hat mir eine Kassiererin im Denner bestätigt, dass man nun auch Kreditkarten von MasterCard und Visa als Zahlungsmittel akzeptiert.

Sehr erfreulich! Schliesslich werde diese Karten bereits seit Anfang Jahr bei Aldi und Lidl angenommen und auch bei Radikal kann man schon länger damit bezahlen. Denner hinkte also schon lange hinterher.

5. Juni 2015

heute plus

Bei «heute+» (ZDF) ist man der Meinung, dass man keine Wettervorhersage auszustrahlen braucht, weil die Zuschauer auf dem Smartphone ortsgenauere Vorhersagen abrufen können. «heute+» könnte nur allgemeine Vorhersagen ausstrahlen (so wie die anderen Nachrichtensendungen halt auch...).

Ebenfalls verzichtet man auf die Bekanntgabe von Gewinnzahlen. Wohl aus demselben Grund: Guckst Du im Internet.

Nur: Im Internet kann ich auch Nachrichten abrufen. Interessengezielter. Vielfältiger. Schneller. Wofür brauche ich also «heute+»?

Ich brauche es nicht. Aber scheinbar diejenigen, die es machen.

#heuteplus
#ZDF

7. März 2015

Das Spiel beginnt!

Seit Jahren hat nun Das Erste erfolgreich die Show «Klein gegen Gross» mit Kai Pflaume am Samstagabend im Programm. Nun zieht das ZDF nach und bringt «Das Spiel beginnt!» auf den Bildschirm. Moderiert wird die Sendung von Johannes B. Kerner. Es spielen Kinder gegen erwachsene Prominente.

Während die Sendung vom ersten Programm tatsächlich Samstagabend-Show-Charakter hat, eignet sich «Das Spiel beginnt!» eher für den Samstag- oder Sonntag-Nachmittag im KIKA und nicht für die Samstagabend-Primetime im Hauptprogramm des ZDF - nicht nur, weil die Assistentin von JBK Emma Schweiger - die Tochter von Til Schweiger - ist und damit die Sendung noch einen Ticken kindischer daherkommt.
Dennoch: Wenn diese Sendung am Samstagabend läuft, wird wenigstens an diesem Abend im ZDF mal niemand ermordet.

22. Dezember 2014

Und noch einer: Joe Cocker

Und noch ein Grosser ist nun gestorben, für den aufgrund der frühen Sendetermine in den Jahresrückblick-Sendungen der TV-Sender 2014 kein Platz war: Joe Cocker.

Die Fernsehsender und ihr Umgang mit dem Jahr

Liebe Fernsehsender

Da habt ihr nun den Salat: Da stirbt kurz vor Jahresende ein so grosser Künstler wie Udo Jürgens und ihr könnt es in euren Jahresrückblick-Sendungen, welche oft im Namen nicht nur die Jahreszahl, sondern eben auch das Wort «Menschen» tragen, nicht verarbeiten, weil ihr es für unbedingt nötig haltet, Jahresrückblick-Sendungen bereits Anfangs und Mitte Dezember auszustrahlen.

Vielleicht macht ihr euch nun endlich mal Gedanken über Sinn und Unsinn dieser Sendetermine.

13. Dezember 2014

Abschied von «Wetten, dass...?»

Heute Abend also ist es nun soweit: ein letztes Mal die schrecklich verunstaltete Erkennungsmelodie hören, ein letztes Mal die furchtbare gelbe Kulissenwand sehen, die wie eine Mauer wirkt. Danach ist «Wetten, dass…?» Geschichte.

Einerseits schade, andererseits gut.

Bereits vor Samuel Kochs Unfall war die Sendung nicht mehr das, was sie einmal gewesen war. Man hätte sie wahrscheinlich zusammen mit Gottschalks Abschied zu Grabe tragen sollen. So hatte die erfolgreichste Samstagabendshow noch zwei Jahre Galgenfrist mit den oben erwähnten Verunstaltungen und einem Moderator, der keinesfalls ein Entertainer ist: Markus Lanz.

Und genau dieser Markus Lanz hat nun heute Abend ab 20.15 Uhr die Ehre, die letzte Sendung des 33-jährigen Showformats zu präsentieren.

Eine gute Entscheidung?

28. Dezember 2013

Prof. Dr. Hellmuth Karasek

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hellmuth Karasek

Soeben ist im SWR-Fernsehen die Sendung «Ist das ein Witz?», die Sie zusammen mit Herrn Dr. Eckhart von Hirschhausen gestaltet haben, zu Ende gegangen. Sie haben dort einen Ayatollah-Khomeini-Witz erzählt, den Sie auch schon einer «Markus Lanz»-Sendung zum Besten gegeben haben. Beide Male erzählten Sie, der Witz spiele in Zürich – müsse in Zürich spielen, weil man dort «komm eini» sage. Ich nehme an, Sie meinen, das solle «komm rein» bedeuten.

Herr Prof. Karasek, ich bin Zürcher. Ich lebe mein ganzes Leben schon in Zürich, spreche demnach «Züridütsch» – Zürich-Deutsch, den Zürcher Dialekt also.

Und daher kann ich Ihnen sagen: Kein Mensch sagt in Zürich «komm eini». Wenn jemand «komm rein» zu einer anderen Person sagen will, sagt man: «chum inä».

Vielleicht verwechseln Sie es mit «da chunnt eini». Aber das wäre eine Antwort auf (zum Beispiel) die Frage: «Siehst du hier irgendwo eine Frau?» – «Da kommt eine.»

«Komm eini» jedoch würde ich eher in einem österreichischen oder vielleicht auch in einem bayerischen Dialekt verorten, aber ganz sicher nicht in der Schweizer Mundart.

Und noch etwas: es heisst nicht «Züricher See», sondern «Zürichsee». Und das Wort «Züricher» gibt es auch nicht: es heisst «Zürcher». Beispiel: «Neue Zürcher Zeitung».

Leider habe ich keine direkte Kontaktmöglichkeit zu Ihnen gefunden; ich hätte dies alles gerne in einer E-Mail an Sie übermittelt. Aber vielleicht finden ja Bekannte von Ihnen diesen Beitrag und leiten ihn an Sie weiter.

19. November 2013

Neunzehnter November

Am 19. November wird jeweils der Internationale Männertag gefeiert (nicht zu verwechseln mit dem Weltmännertag, der jeweils am 3. November stattfindet).

Der 19. November ist auch Welttoilettentag.

Internationaler Männertag und Welttoilettentag am selben Datum!

Hätte man das nicht anders lösen können?!

17. November 2013

Schweizerdeutsch gibt es nicht

Viele Menschen sind der Meinung, Schweizerdeutsch sei eine ganz eigene Sprache. Dem ist überhaupt nicht so.

Die Schweiz hat vier Landessprachen: Französisch, Italienisch, Rätoromanisch und Deutsch – nicht Schweizerdeutsch, daher ist die Amtssprache Hochdeutsch.

Während in Norddeutschland Germanisch gesprochen wird (bzw. germanische Dialekte), sind es in Süddeutschland, Liechtenstein, Österreich und in der Schweiz alemannische Dialekte, welche sich von Region zu Region verändern.

Der Begriff «Schweizerdeutsch» ist demnach nichts anderes als ein Sammelbegriff für alle im deutschsprachigen Teil der Schweiz gesprochenen Dialekte (in Zürich zum Beispiel «Zürichdeutsch», in Basel «Baseldeutsch», in Bern «Berndeutsch»).

29. Oktober 2013

Two And A Half Men

An und für sich sind die Folgen mit Ashton Kutcher besser als diejenigen mit Charlie Sheen, aber dass in der aktuellen Staffel von «Two And A Half Men» Walden Schmidt nun ständig davon spricht, dass Alan ausziehen ^soll, wie damals Charlie Harper, nervt sehr und ist langweilig.

Ebenso, dass es nun wieder ständig (fast nur) um Sex geht.

Mit beiden Themen bewegt man sich zurück in die Charlie-Sheen-Zeit. Wenn man das will, hätte man sich nicht von ihm trennen brauchen…

6. Oktober 2013

Ersetzt den Lanz

Eine neue Staffel «Wetten, dass…?» hat begonnen. Mit überarbeitetem Konzept; was bedeutet, dass man viele «Neuheiten» der letzten Staffel wieder zurückgebaut hat. Auch wieder dabei: Markus Lanz.

Die erste Sendung hätte ganz gut sein können. Wenn da nicht drei Gäste gewesen wären, die kein Deutsch sprechen. Wenn es nicht so lahme Wetten gegeben hätte. Und vor allem: wenn nicht Markus Lanz moderiert hätte.

Viele Leute sagen, das Konzept sei veraltet und funktioniere nicht mehr. Sendungen wie «Klein gegen Gross» (ARD) und «Deutschlands Superhirn» (ZDF), welche auf praktisch demselben Konzept basieren, beweisen, dass das Publikum durchaus noch solche Sendungen annimmt – vorausgesetzt, es moderiert die richtige Person.

Und leider hat man als Nachfolge für Thomas Gottschalk bei «Wetten, dass…?» niemand anders als Markus Lanz verpflichten können.

20. Juni 2013

Viel Spass

Am Ende der Sendung «Rette die Million!» wünscht Jörg Pilawa dem Fernsehpublikum jeweils «Viel Spass beim heute-journal».

Viel Spass beim «heute-journal»?

Weiss Jörg Pilawa vielleicht nicht, was das für eine Sendung ist?

7. Mai 2013

Ist das Zufall, Agnetha?

2004 konnte Agnetha Fältskog nicht nach London zur Jubiläumsaufführung des Musicals «Mamma Mia!» reisen, weil sie in Schweden ihr neues Album «My Colouring Book» promoten musste. Anni-Frid, Benny und Björn waren in London.

Nun wurde in Stockholm das ABBA-Museum eröffnet – in Anwesenheit von Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson und Björn Ulvaeus. Nicht dabei war auch diesmal Agnetha Fältskog, die in London weilt, um ihr neues Album «A» zu promoten.

Das fällt auf!

Agnetha bleibt den ABBA-Events fern, scheint sie aber dazu zu benutzen, um ihre eigenen Projekte zu vermarkten. Oder weshalb sonst fallen ihre Albumveröffentlichungen immer auf die selben Termine wie diejenigen, die ABBA betreffen? Sicherlich war ihr beide Male lange vorher bekannt, wann sie stattfinden.

Ist das wirklich Zufall, Frau Fältskog?

24. März 2013

Lanz labert Sendung kaputt

Und wieder einmal ein Abend mit «Wetten, dass…?». Diesmal aus Wien. Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist nach wie vor Markus Lanz. Markus Lanz ist der Moderator dieser Sendung. Und dieser Moderator redet sehr gerne. Re redet viel. Sehr viel. Er redet zu viel. Er redet? Nein, das ist das falsche Wort. Markus Lanz labert, quatscht. Ständig. Mit den prominenten Gästen. Sogar während den Wetten. Und anstatt dass er die Wettkandidaten sich auf ihre Wetten konzentrieren lässt, stört er sie mit seinen Fragen. Wenn er nicht grade mit den Promis quatscht.

Wetten, dass Herr Lanz die Sendung «Wetten, dass…?» kaputtquatscht?

16. März 2013

Dallas bei RTL nicht super

Da die erste Staffel der Neuauflage von «Dallas» bei RTL nicht genug hohe Einschaltquoten erreicht, wird die zweite Staffel nicht mehr bei RTL, sondern bei Super-RTL ausgestrahlt – montags, 20.15 Uhr. Also dann, wenn bei RTL «Wer wird Millionär?» läuft.

Keine gute Entscheidung!

2. März 2013

Pilawa ab 2014 wieder bei der ARD

Vor drei Jahren zog es Jörg Pilawa zum ZDF, da er bei der ARD nicht mehr zufrieden war. Nun kommt die Meldung, dass er wieder zur ARD zurückgeht – weil er auch beim ZDF nicht zufrieden war? Zumindest hat er selbst in der Vergangenheit geäussert, dass er gerne öfter im Programm vertreten sein würde. Nun, da sich das ZDF durchgerungen hat, die Shows endlich wieder vom ungeeigneten Mittwoch auf den Donnerstag zu verlegen und Herr Pilawa dadurch wohl regelmässiger programmiert werden könnte (am Mittwoch stören immer wieder Fussballübertragungen und «Aktenzeichen XY …ungeöst», verlässt Jörg Pilawa also das ZDF in Richtung ARD. Damit verschwinden wohl die Sendungen «Rette die Million!» und «Die Quizshow» aus dem Programm – oder soll womöglich Markus Lanz auch diese Sendungen zerquatschen, wie er es mit «Wetten, dass…?» tut?

ARD und ZDF veranstalten ein gemeinsames Früh- sowie Mittagsprogramm («Morgenmagazin»/«Mittagsmagazin»), sind Partner bei 3sat und haben gemeinsam den Kinderkanal KIKA und PHOENIX. Möglicherweise kommt in Zukunft noch ein Jugendkanal hinzu. Unverständlich, dass es bei all diesen Gemeinsamkeiten nicht möglich ist, die Moderatoren in beiden öffentlich-rechtlichen Systemen auftreten zu lassen. Jörg Pilawa hat ein gutes Angebot von der ARD erhalten und dieses angenommen. Dadurch muss er das ZDF verlassen und dort seine Sendungen aufgeben. Schade für uns Zuschauer.

Und – ehrlich gesagt – sehr unverständlich!

22. Februar 2013

ZDFkultur

Verschiedene Medien melden heute, dass ZDF-Intendant Thomas Bellut infolge Sparmassnahmen den Digitalsender ZDFkultur schliessen will. Die innovativen Sendungen sollen bei 3sat und ZDFneo untergebracht werden.

Besser wäre es wohl, wenn man auf all die vielen Krimiserien verzichten würde. Bereits am Vormittag werden im ZDF täglich Menschen ermordet – wenn auch «nur» fiktiv. Das kann nicht im Sinne des öffentlich-rechtlichen Auftrages sein.

Allgemein gibt es viel zu viele Krimiserien im Fernsehen. Das ZDF sollte endlich mit gutem Beispiel vorangehen und den Grossteil dieser Programmsparte kippen. Dann hätte man auch im Hauptprogramm Platz für die innovativen Sendungen von ZDFkultur und könnte sich die teuren Produktionskosten für die Krimiserien sparen.

11. Februar 2013

Rosenmontag

Heute läuft mal wieder «Karneval in Köln» im Ersten. Wie immer handelt es sich um eine Aufzeichnung. Schlimm, wie lieblos die Sendung geschnitten wurde. Redner haben nur sehr kurz Zeit, Musik darf ewig spielen, der Applaus wurde möglichst weggeschnitten. Extrem nervig, diese Sendung. Sehr schade.